Kostenlos – aber nicht umsonst

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Hatte ich eigentlich erwähnt, dass ich Schwimmbäder hasse? ICH ginge ins Schwimmbad um – wie der Name schon sagt – zu schwimmen. Aber das geht in den seltensten Fällen, weil alle “Vom Rand springen verboten” Schilder ignoriert werden oder aber die Tante an der Kasse vergessen hat das “wegen Überfüllung geschlossen” Schild aufzustellen. Sei es wie es ist: ich hasse Schwimmbäder und mache für gewöhnlich einen ganz großen Bogen um die Dinger. Im Wasser ist kein Platz für mich und außerhalb zieht es wie Hechtsuppe.

Wenn sich allerdings meine Freundin einen Schwimmbadbesuch mit mir wünscht, dann… gehen wir schwimmen. Ist doch klar!

Wir haben geduscht, gequatscht, geschwommen, gelacht, getaucht, gerutscht, Wasser geschluckt, gefönt und gegessen; nämlich nach dem Schwimmen bei McDreck.

Es hat etwas länger gedauert als geplant, aber das ist normal wenn zwei Weibsen unterwegs sind. Da spielt es auch keine Rolle, dass die eine von den beiden erst 5 Jahre alt ist. Bis zu unserem nächsten “Tiffy-Tag” freue ich mich, eine so tolle Freundin zu haben!

meine Freundin

Wer kennt keinen kleinen jungen, der unbedingt Feuerwehrmann werden möchte? Ich kenne einen – stolze 4 Jahre alt – und der hatte heute seinen großen Freu-Tag bei der Jugendfeuerwehr. Stippie hat im Vorfeld die Erlaubnis bei den Wichtigen eingeholt und Hannes all seinen Mut zusammengenommen. Anfangs war er noch ein ganz kleines bisschen skeptisch, aber dann, beim Anblick des ersten knallroten Fahrzeugs in der riesengroßen Halle strahlte er vom rechten bis zum linken Ohr. Am Jackenärmel seines großen Freundes hängend taperte er den Rest des Tages überall mit hin.

Er durfte

    im Löschfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn fahren,
    er bekam einen eigenen Schlauch mit richtiger Wasserspritze
    zum ‘Rumsauen Löschen,
    er ist unter dem Feuerwehrauto hindurch gelaufen, während es auf einer Rampe stand …

Hach, was war das toll! Sollen seine Eltern mal zusehen, wie sie DEN heute ins Bett bekommen. Ich werde jetzt noch einmal mit den Fellnasen durchs Dorf laufen und danach ins Bett fallen. Morgen geht es schließlich ins Schwimmbad…

ist gar nicht so einfach. Anfangs war es ganz leicht erfreuliche Dinge zu benennen. Schon allein, weil ich bewusst anfing auch rechts und links meines Weges zu schauen. Aber Freude am blühenden Garten auf 14 Tage zu verteilen finde ich dann doch am Thema vorbei.

Da wäre die Vorfreude auf die Holstenköste mit jeder Menge kostenloser und guter Musik vom 5. bis 8. Juni in Neumünster. Schadenfreude hatte ich heute auch im Programm, aber das kann ich hier unmöglich kundtun. :twisted:

Jetzt hab’ ich was gefunden: Ich war heute wirklich standhaft und habe keinen einzigen Karamelbonbon aus der großen Bonboniere im Büro gegessen, obwohl ich vier Stunden lang nur hätte zugreifen brauchen. Ich habe die Biester angeschaut… habe im Geiste die Schokolade gelutscht bis das kleberige Karamel auf meine Zuge lief… *sabber* aber ich bin standhaft geblieben.

Das Lesen dieser Mail hat mir viel Freude bereitet. Genauer gesagt: ich habe Tränen gelacht. Hatte ich doch am Samstag noch gedacht: DIE kann nichts erschüttern.

>> Ich muß meinen Lappen abgeben für 4 Wochen (wegen ein klein wenig zu schnellen Fahrens… :-) ) Gut denk ich mir, heut ist der TAG X… ich also aufs Rad, zu hiesigen Polizei… Schlapp da rein… leg meinen Führerschein auf den Tisch und sag sie dürfen ihn für mich für die nächsten 4 Wochen aufbewahren… laß mir noch das Datum des Abholtages bestätigen und wende mich zum gehen…

HALT… so einafch geht das ja nicht… die Mühlen der Bürokratie beginnen zu mahlen… in Form eines recht netten Polizeibeamten und seines …tja, was auch immer. Sekretär???

Selbiger beginnt irgendwelche Formulare im PC zu suchen… unter Zuhilfenahme von 2 weiteren Kollegen war das Formular nach ner knappen 1/4 std doch tatsächlich gefunden. *JUBEL… denk ich… gleich hat er es, ich unterschreibe und kann gehen… *HAHA Der Sekretär braucht eine weiter 3/4 Std um das Formular auszufüllen… (so wie ich mitbekommen habe bestand das Formular aus genau 3 Seiten… :-) ) , also nicht, dass du jetzt denkst er hätte das alleine geschafft… NNNEEEIIIINNNN… immer wieder mußte er sich andere Kollegen zu Hilfe holen, die schon genauso entnervt geschaut haben, ihm aber geduldig mit Rat und Tat zu Seite standen…

Zwischendurch kam mal wieder ein potentieller “Führerscheinabgeber” oder Ähnliches vorbei, dem er sagte: “Einen Moment bitte!”… ein Hohn angesichts der Tatsache, dass ich ja schon ne Std. drin… und keine Ende in Sicht war. Nach 1 Std. und 5 Minuten, er war zumindest schon so weit, das er drucken wollte… WOLLTE, denn der Drucker wollte nicht….2 weitere Polizeibeamten beschäftigten sich mit diesem Problem, als dann die Rettung in Form eines dritten Beamten kam, der am Schreibtisch mit den vielen Menschen vorbei lief und kurz und sachlich feststellte: “Das ist das falsche Formular!” und wieder verschwand.

Ich hab dann beschlossen das Ganze etwas abzukürzen, mit der Bemerkung, ob ich denn morgen wieder kommen könne zum Unterschreiben, denn ich hätte keine weitere Std. Zeit, bis er das nächste Formular ausgefüllt hätte. Er schaute mich blöde an, ich setzte mein nettestes Lächeln auf und sagte ihm: “Wenn ich in meinem Job soooo lange bräuchte um ein Blatt auszufüllen, wäre ich arbeitslos!”

Ich glaub er fand mich nicht nett… Aber mal ehrlich…stell dir mal vor, das richtige Formular hätte ein paar Seiten mehr gehabt, dann wäre er fertig bis ich meinen Lappen wieder bekomme…ok, das hätte den Vorteil ich hätt ihn gleich wieder mitnehmen können… Er bringt mir das Schreiben morgen vorbei und ich kann’s dann an der Haustüre unterschreiben…..*gröhl <<

vor 15 Monaten habe ich nach 24 Jahren des Rauchens ‘einfach so’ eine nur zur Hälfte gerauchte Zigarette in meinem Aschenbecher ausgedrückt. Es hat mir nicht mehr geschmeckt.

Bis heute habe ich keine Zigarette mehr angefasst. Aber ich schnupper trotzdem gerne von Zeit zu Zeit den Rauch einer guten(!) Zigarette… und würde gerne eine einzige genüsslich zelebrieren.

Nein, ich muss nicht mehr rauchen. Aber gut zu wissen, dass ich könnte, wenn ich wollte… :o )

…war bislang ein ruhiges Fleckchen Erde im Süd-Westen Schleswig-Holsteins. Nichts konnte den Gang der Gezeiten aus dem Kurs bringen. Aber ich höre, die Zeichen stehen auf Veränderung. Ich freue mich, dass ich die bayerische Hessin scheinbar doch in gar nicht all zu ferner Zukunft einfach so zum Kaffee besuchen kann.

Untermieter

Heute habe ich festgestellt, dass sich unter einem unserer Firststeine ein Spatzenpärchen eingenistet hat. Der Zausepeter ist immer ein gern gesehener Gast in meinem Garten! Erinnert er mich doch nahezu täglich an die Geschichte “Der reichste Spatz der Welt” von Eduard Petiska aus meinen Kindertagen: Die Spatzen leben einträchtig auf ihrem Hof und teilen im harten Wintern alles was sie Essbares finden. Doch der Spatz Zausepeter möchte viel lieber alles für sich alleine haben. Als er eingesperrt in einem Eisenbahnwagen voller herrlicher Körner der reichste Spatz der Welt wird, erkennt er dass ihm die Freiheit und Freunde viel wichtiger sind…

Es ist kostenlos – aber eben nicht umsonst, dass ich meine Brot- und Brötchenkrümel fast immer auf die Terrasse werfe.

Auf Wunsch eines einzelnen Herren hatte ich eine Verabredung mit “edit

Erstauflage von 1969

Nachlese

Was für eine Woche!

Da klettert das Quecksilber im Thermometer erstmals im Jahr energisch an die 20°C und schon neigt Mensch akut zu verdursten. Dazu noch ein Feiertag und schon sind bei “uns” ca. 170 Mann damit beschäftigt holsteins Supermärkte mit Getränken zu versorgen. Zumindest versuchen wir alle uns in den Weg gelegten Steine gekonnt zu umschiffen. Als da wären: Staus auf den Autobahnen, Sperrungen wegen Verkehrsunfällen, Produktionsausfälle bei Brauereien, defekte Abfüllanlagen bei den Mineralbrunnen… und nicht zu vergessen akute Simulitis und chronische Unlust des einen oder anderen Kollegenschweins.

Die Hauptfreude des Tages bestand also bis Freitag darin meinen Arbeitsplatz verlassen zu dürfen. Am Dienstag und am Donnerstag wurde diese Freude von wunderschönen Impressionen getopt, die ich mit Bine auf den Fitness-Studio-Ersatz-Fahrradtouren gesammelt haben. Sonnenuntergang über dem Rapsfeld, Sonnenlicht-Funkeln im Forst. Alter knorriger Baum als schwarzer Schatten vor brennendem Abendhimmel…. und ich hatte meine Kamera nicht dabei!

Am Samstag war meine Freude komplett anderer Art: keine Schmutzwäsche in der Wäschetruhe! Und der Sonntag bescherte uns das erste Frühstück des Jahres auf der Terasse. Außerdem habe ich mich tierisch darüber gefreut, dass die zwei aus Konfitürien unangekündigt und spontan vor unserer Gartentür standen (und den frisch gemähten Rasen bewunderten). Schade, sehr schade, dass wir nicht zu Hause waren. Die innerfamiliäre Hauspost verkündete das Erscheinen der beiden Gäste übrigens mit nur 12stündiger Verspätung am heutigen Frühstückstisch *grins

Der heutige ist Montag und gerade erst zur Hälfte um und deshalb weiß ich noch nicht genau worüber ich mich am meisten freuen werde!

Es war 5:40 Uhr oder so… als ich mit meinem Auto das Firmengelände befuhr und aus dem Radio DIESE Nettigkeit ertönte.

Selten, ganz! selten zu dieser Un… äh Uhrzeit so breit gegrinst. Das erste Extra des Tages mal nicht aus Bad Schwartau

Rapsblüte

Nach (manchmal) monatelangem Schietwetter mit grauem Einerlei kann ich mich an blühenden Rapsfeldern gar nicht satt sehen. Wenn das gleißende Gelb bei Sonnenschein schon in den Augen schmerzt… einfach die Lider schließen und nur noch den Duft genießen. Meine Freude für den fünften Tag.
Rapsblüte

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