Advent

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Kuschlig

war es die letzten Tage im blauen Haus. Das Feuer im Ofen, die Lichter am Weihnachtsbaum und viel freie Zeit zum Genießen waren wunderbar erholsam.

Aus dem Wollkörbchen gäbe es zwei farbenprächtige Schals zu zeigen, aber leider fehlt für vernünftige Fotos ausreichend Tageslicht.

Jetzt prasselt noch dreieinhalb Tage das große (Geschäfts-) Jahresschluss Finale im Büro auf mich nieder…  dann fangen wir 2010 mit den üblichen Vorsätzen bei Null an…

Frohe Weihnacht!

Ich wünsch mir was!
Was ist denn das?
Das ist ein Schloss aus Marzipan,
mit Türmen aus Rosinen dran,
und Mandeln an den Ecken.
Ganz zuckersüß und braungebrannt,
und jede Wand, die ist aus Zimt und Zuckerkand,
da kann man tüchtig schlecken!
Und Diener laufen hin und her
mit Mus und Marmelade,
und drinnen in dem Schlosse drin
sitzt meine Frau, die Königin,
und ist aus Schokolade!

Luzi, der Schrecken des Weihnachtsbaumes

Euch allen wünsche ich ein paar schöne besinnliche Tage:

zum Innehalten und sich auf’s Wesentliche Besinnen,
zum wieder zur Besinnung kommen,
zum Sinne sammeln,
für sinnliche Genüsse,
- und da meine ich nicht nur den Geschmackssinn -
für Unsinniges,
und alles andere Schöne!

Frohe Weihnacht!

Wichteleien

Dem Geburtstagspäckchen folgte gestern noch ein randvolles Wichtelpaket. Nach dem Öffnen blickte ich auf ganz viele kleine Päckchen. Jedes einzelne so liebevoll verpackt, dass ich den “Schmuck” unbedingt aufheben musste:

Verpackungsdeko im Wichtelpaket

In aus den einzelnen Päckchen wickelte ich

  • einen Taschenwärmer gegen kalte Hände während der Hundespaziergänge
  • ein Nadelmaß, um z.B. 2,25 mm und 2,5 mm sicher unterscheiden zu können
  • eine Weihnachtstasse mit Elch
  • knapp 170g handgefärbte Wolle z.B. ausreichend für ein Tuch
  • handgefärbte Sockenwolle für zwei einzigartige und dennoch identische Ringelsocken
  • ein eigenes! Körnerkissen im Tadpole-Schlafanzug *freu*
  • ein paar Gummibärchen, Nappos, Goldtaler und Schoko Weihnachtsmännchen

Weihnachtselch

Zwischen all’ den schönen Sachen habe ich viel Mühe, Herzlichkeit und Wärme gefunden. Erst hab’ ich mich  tierisch gefreut und dann fürchterlich geschämt, weil ich meinen Wichtel nur durch plumpes Raten herausgefunden habe. Dabei hätte ich Morags Ringelfärbungen erkennen müssen, habe ich sie doch schon selbst kommentiert.

Ratet mal meine Lieblingsfarbe!

Das ist das schönste blaue Paket des Abends gewesen! :) Danke!

Im Rausch der Geschenke

Heute gab’s die große Wichtelsause in Postfeld. Die komplette 13köpfige Herde versammelte sich mit Leckereien und jeder Menge Geschenke im Gepäck im Wo’schen Wohnzimmer.

Nachdem das erste Mitteilungsbedürfnis gestillt war… gab es Geschenke. Geburtstagsgeschenke! Auch für mich.

Das erste Geschenk war eine Haspel. Das Wickeln von Strängen zu Knäulen wird mit dem genialen Ding zum Kinderspiel und schont definitiv den Möwerich. Keine lahmen Arme mehr vom Wolle halten. :)

Katalogbild aus den Weiten des WWW

Als zweites Geschenk schälte ich diese blaue Schäfchentasse aus schützendem Papier.

MEINE Tasse

Das dritte Geschenk war einmal mehr Beweis, dass Frauen anders zuhören als Männer. Dass sich unter dem Geschenkpapier eine DVD zeigen wird, war klar wie Kloßbrühe. Die hier (Schweden 1973, Deutschland ab ’76) kam zum Vorschein:

Dunderklumpen

Dunderklumpen ist ein dickwanstiger, liebenswerter Troll, der sich sehr einsam fühlt und im Schutz der schwedischen Mittsommernacht den Kindern ihre Spielzeuge stielt. Kaum hat er sie in seinen Sack steckt, werden sie lebendig… Nach vielen Abenteuern für alle Beteiligten scheint es, als habe Dunderklumpen neue Freunde gewonnen.

Noch heute kann ich mich an den Kinobesuch im “Bali” in Berlin Dahlem erinnern: mein Cousin und meine Cousine waren auch mit von der Partie. Textfest wurde ich allerdings erst, als mein Bruderherz Dunderklumpen zu seiner Lieblings Hörspielkassette vor dem Einschlafen erklärte.

Danke, Mädels!


Meine Wichtelgeschenke blogge ich morgen, die Batterien der Digicam haben vorhin ihren Dienst quittiert…

(Vor)Weihnachtsprogramm

Versunken in Weihnachtsvorbereitungen und Plätzchen backen, beschäftigt mit Weihnachtseinkäufen und Punsch trinken, vom Arbeitgeber genötigt trotz wegen des nahenden Weihnachtsgeschäfts fleißig Dienst zu tun und zwischen all dem Alltäglichen ist es gar nicht so einfach Zeit zum Bloggen zu finden.

Am Samstag ist großes Schafnasen Wichteln und danach gibt es auf alle Fälle Fotos von meinen erhaltenen und überreichten Geschenken! : )

Heute besuche ich Weihnachtsfeier 2 von 4. Die Handballmannschaft des Krötenkindes lädt ihre geliebte Elternschaft ebenfalls freundlichst zu ihrer Weihnachtsfeier ein. Oder anders formuliert: wenn man zu den Spielerinnen auch die Eltern lädt, ist der Heimweg zu später Stunde perfekt organisiert. :)

Mein Tochterkind und ihre Freundin Jule waren gegen die Teilnahme der Eltern, schließlich nähmen wir sie auch nicht mehr mit zu unseren Weihnachtsfeiern. Womit sie nicht so ganz falsch liegen… der Abnabelungsprozess schreitet voran!

Hmm… lecker!

Aus unserer Weihnachtsbäckerei sind dieser Tage leckere Kokoswölkchen in die große Kekskiste gewandert. Wer möchte, darf gerne nachbacken!

 

Zutaten:

3 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 EL Zitronensaft
300g Kokosraspel
Backoblaten 40 mm

Das Eiweiß mit dem Salz schnittfest schlagen. Langsam den Zucker einrieseln lassen und noch etwa 5 Minuten weiterschlagen.

Vanillinzucker, Zitronenschale und -saft sowie die Kokosraspeln unterheben.

Die Oblaten auf ein Backblech legen, mit zwei Teelöffeln Häufchen von Kokosmasse aufsetzen.

Die Kokoswölkchen an einem kühlen Platz etwa 5 Stunden trocknen lassen. Danach auf der mittleren Schienedes auf 150 Grad vorgeheizten Ofens in 20 bis 25 Minuten mehr trocknen als backen.

Tipp: Wer Schokolade liebt, kann die Makronen nach dem Erkalten noch mit zartbitter Kuvertüre verziehren.

Eine große Freude

hat mir heute meine Freundin Geli bereitet! Der Postbüddel brachte mir aus dem Hause Wo in Po einen “Azwenzkalender”. Ja, genau so steht es geschrieben und: er ist ganz für mich alleine.

mein Azwenz-Kalender

Dankeschön!

Meine Kinder haben in diesem Jahr schnöde Schokokalender von A_di in Hand gedrückt bekommen. Ihre Gesichter waren mir ein kleines Fest: dieses Jahr lässt es mich kalt, wenn die Türchen vorzeitig öffnen.

Die Weihnachtsfabel

Die Tiere disputierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.

“Na klar, Gänsebraten”, sagte der Fuchs. “Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?”

“Schnee”, sagte der Eisbär. “Viel Schnee.” Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte “Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.”

“Aber nicht so viele Kerzen”, heulte die Eule. “Schön schummrig und gemütlich muß es sein. Stimmung ist die Hauptsache.”

“Aber mein neues Kleid muss man sehen”, sagte der Pfau. “Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten.”

“Und Schmuck!” krächzte die Elster. “Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.”

“Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen”, brummte der Bär, “das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten.”

“Mach’s wie ich:” sagte der Dachs, “pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt fuer mich: Mal richtig pennen.”

“Und saufen”, ergänzte der Ochse. “Mal richtig einen saufen – und dann pennen.”

Aber da schrie er “Aua”, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.

“Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?” Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte “Das Kind. Jaja, das Kind – das ist doch die Hauptsache. Übrigens”, fragte er dann den Esel, “wissen das eigentlich die Menschen?”