“Sie hat den Hund ihres aktuellen Stechers ‘schuldigung! Mitbewohners wieder nur in den Garten geschickt,” dachte ich, als wir vom Einkauf nachhause kamen. Das Hundetier saß hinter der Hecke. Leider geht kaum jemand mit der armen Socke spazieren.
Gut eineinhalb Stunden später war der Hund noch immer im Garten. Ich hörte ihn weinen. Aus dem Badezimmerfenster konte ich sehen warum: Er war (bei -5°C) mit seiner Hundeleine am Apfelbäumchen festgebunden und zitterte wie Espenlaub.
Als Kurzhaarrasse war er der Kälte mangels dichter Unterwolle schutzlos ausgeliefert und wegen der kurzen Leine hatte er auch keine Möglichkeit sich durch Bewegung warmzuhalten.
Den ausführlichen Dialog an ihrer Haustür erspare ich Euch. Sie fand das gar nicht schlimm. “Der kann doch mal für ne Stunde in den Garten.” Und festbinden musste sie ihn, “er läuft doch sonst weg!”
Ich habe ihr gesagt, dass mich “so was” echt böse macht und sie gut daran tut, es bei diesem einen Mal zu belassen.
Warum stand diese Frau nicht in dem Exposé unseres Grundstücks?





